Mietspiegel Freudental 2026 — Mietpreise, Rechtslage & amtlicher Mietspiegel
Was kostet Wohnen in Freudental aktuell? Die durchschnittliche Angebotsmiete (Nettokaltmiete) liegt 2026 bei 11,13 €/m². Diese Seite zeigt die Angebotsmieten aus dem Markt nach Wohnlage, Baujahr und Größe sowie den rechtlichen Rahmen (Mietpreisbremse & Kappungsgrenze).
Marktmiete, Mietspiegel und Recht — drei verschiedene Dinge
Die Angebotsmiete ist der Preis, der in Wohnungsinseraten für neu angebotene Wohnungen verlangt wird — in Freudental liegt sie 2026 im Schnitt bei 11,13 €/m² (Nettokaltmiete, Inseratsauswertung). Davon zu unterscheiden ist die ortsübliche Vergleichsmiete: die Miete, die für vergleichbare Wohnungen in laufenden Mietverhältnissen üblicherweise gezahlt wird. Für Mieterhöhungen im bestehenden Mietverhältnis ist rechtlich die ortsübliche Vergleichsmiete maßgeblich, nicht der Inseratspreis.
Angebotsmiete
Der in Inseraten geforderte Preis für neu angebotene Wohnungen — echte Marktdaten aus der Inseratsauswertung, aufgeschlüsselt nach Wohnlage, Baujahr, Größe und Stadtteil.
Ortsübliche Vergleichsmiete
Die Miete, die für vergleichbare Wohnungen in laufenden Mietverhältnissen üblicherweise gezahlt wird — die rechtlich maßgebliche Größe für Mieterhöhungen.
Mietpreisentwicklung in Freudental
In Freudental liegt die durchschnittliche Angebotsmiete aus Inseraten aktuell bei 11,13 €/m². Im Vergleich zum Vorjahr verzeichnen die Marktdaten einen Anstieg um 3,2 %.
Die Wohnlage beeinflusst das Mietpreisniveau deutlich: Während Wohnungen in einfachen Lagen mit 9,04 €/m² inseriert werden, erreichen Objekte in guten Lagen durchschnittlich 14,37 €/m². Mittlere Wohnlagen bewegen sich mit 11,01 €/m² nahe am Gesamtdurchschnitt der Gemeinde.
Das Baujahr zeigt einen kontinuierlichen Einfluss auf die Mietpreise. Bestandsimmobilien bis 1949 werden mit 9,55 €/m² angeboten, während neuere Wohnungen ab 2021 mit 14,77 €/m² am oberen Ende der Preisspanne liegen. Objekte aus den Baujahren 1980 bis 1999 bewegen sich mit 11,27 €/m² im mittleren Preissegment.
Marktmieten in Freudental nach Wohnlage
| Nettokaltmiete /m² | 2022 | 2023 | 2024 | 2025 | 2026 |
|---|---|---|---|---|---|
| Einfach | 7,86 € | 8,14 € | 8,47 € | 8,78 € | 9,04 € |
| Mittel | 9,58 € | 9,92 € | 10,32 € | 10,70 € | 11,01 € |
| Gut | 12,50 € | 12,94 € | 13,47 € | 13,97 € | 14,37 € |
Mietpreise in Freudental nach Baujahr
| Nettokaltmiete /m² | 2022 | 2023 | 2024 | 2025 | 2026 |
|---|---|---|---|---|---|
| bis 1949 | 8,31 € | 8,60 € | 8,95 € | 9,28 € | 9,55 € |
| 1950 - 1979 | 9,02 € | 9,34 € | 9,72 € | 10,08 € | 10,37 € |
| 1980 - 1999 | 9,80 € | 10,15 € | 10,56 € | 10,95 € | 11,27 € |
| 2000 - 2015 | 10,92 € | 11,30 € | 11,77 € | 12,20 € | 12,55 € |
| 2016 - 2020 | 11,59 € | 11,99 € | 12,48 € | 12,95 € | 13,32 € |
| ab 2021 | 12,86 € | 13,30 € | 13,85 € | 14,36 € | 14,77 € |
Durchschnittliche Miete nach Wohnungsgröße
| Nettokaltmiete /m² | 2022 | 2023 | 2024 | 2025 | 2026 |
|---|---|---|---|---|---|
| Bis 45 m² | 11,11 € | 11,50 € | 11,97 € | 12,41 € | 12,77 € |
| 45 - 100 m² | 9,77 € | 10,11 € | 10,52 € | 10,91 € | 11,23 € |
| Über 100 m² | 9,04 € | 9,36 € | 9,74 € | 10,10 € | 10,39 € |
| Einfamilienhaus | 11,40 € | 11,80 € | 12,28 € | 12,74 € | 13,10 € |
Wohnungsmieten in Freudental
Nach Zimmeranzahl
| Nettokaltmiete /m² | 2022 | 2023 | 2024 | 2025 | 2026 |
|---|---|---|---|---|---|
| 1 Zimmer | 11,13 € | 11,52 € | 11,99 € | 12,44 € | 12,79 € |
| 2 Zimmer | 10,60 € | 10,97 € | 11,42 € | 11,84 € | 12,18 € |
| 3 Zimmer | 9,63 € | 9,97 € | 10,37 € | 10,76 € | 11,07 € |
| 4 Zimmer | 9,50 € | 9,83 € | 10,23 € | 10,61 € | 10,91 € |
| 5+ Zimmer | 8,90 € | 9,21 € | 9,58 € | 9,94 € | 10,22 € |
Nach Etage
| Nettokaltmiete /m² | 2022 | 2023 | 2024 | 2025 | 2026 |
|---|---|---|---|---|---|
| Erdgeschoss | 9,57 € | 9,90 € | 10,31 € | 10,69 € | 11,00 € |
| 1. Stock | 9,84 € | 10,18 € | 10,59 € | 10,99 € | 11,30 € |
| 2. Stock | 9,66 € | 10,00 € | 10,41 € | 10,80 € | 11,11 € |
| 3.+ Stock | 9,89 € | 10,24 € | 10,66 € | 11,05 € | 11,37 € |
Mietpreise für Häuser in Freudental
Nach Haustyp
| Nettokaltmiete /m² | 2022 | 2023 | 2024 | 2025 | 2026 |
|---|---|---|---|---|---|
| Einfamilienhaus | 11,48 € | 11,88 € | 12,36 € | 12,83 € | 13,19 € |
| Doppelhaushälfte | 9,71 € | 10,05 € | 10,46 € | 10,85 € | 11,16 € |
| Reihenhaus | 8,80 € | 9,10 € | 9,47 € | 9,83 € | 10,11 € |
| Mehrfamilienhaus | 8,16 € | 8,44 € | 8,79 € | 9,11 € | 9,37 € |
Nach Zimmeranzahl
| Nettokaltmiete /m² | 2022 | 2023 | 2024 | 2025 | 2026 |
|---|---|---|---|---|---|
| 3 Zimmer | 8,96 € | 9,28 € | 9,65 € | 10,01 € | 10,30 € |
| 4 Zimmer | 9,57 € | 9,91 € | 10,31 € | 10,70 € | 11,00 € |
| 5 Zimmer | 10,45 € | 10,82 € | 11,26 € | 11,68 € | 12,01 € |
| 6+ Zimmer | 10,56 € | 10,93 € | 11,38 € | 11,80 € | 12,14 € |
Mietpreisbremse & Kappungsgrenze in Freudental
Mietpreisbremse (Neuvermietung)
Freudental ist derzeit nicht als Gebiet mit angespanntem Wohnungsmarkt ausgewiesen — bei Neuvermietung ist die Miethöhe nicht auf 10 % über der ortsüblichen Vergleichsmiete begrenzt.
Kappungsgrenze (Bestand)
Obergrenze für Mieterhöhungen im laufenden Mietverhältnis. Erhöhungen gehen nie über die ortsübliche Vergleichsmiete hinaus.
Modernisierungsumlage: Nach einer Modernisierung dürfen bis zu 8 % der Kosten jährlich auf die Jahresmiete umgelegt werden — gedeckelt durch gesetzliche Kappungsbeträge.
Ortsübliche Vergleichsmiete in Freudental
Ob eine Gemeinde einen amtlichen Mietspiegel führt, entscheidet sie selbst — verbindliche Auskunft dazu erteilt die Stadt- bzw. Gemeindeverwaltung von Freudental. Ein Mietspiegel ist eine Übersicht über die ortsübliche Vergleichsmiete (§ 558c/§ 558d BGB), die von der Gemeinde oder von Interessenvertretungen der Mieter und Vermieter erstellt wird. Liegt kein Mietspiegel vor, kann die ortsübliche Vergleichsmiete über Vergleichswohnungen oder ein Sachverständigengutachten (§ 558a BGB) begründet werden. Die auf dieser Seite gezeigten Werte sind Angebotsmieten aus Inseraten und dienen der Marktorientierung.
So funktioniert der amtliche Mietspiegel: welche Merkmale zählen?
Innerhalb eines Mietspiegel-Tabellenfeldes entscheidet die Bewertung der wohnwertrelevanten Merkmale (§ 558 Abs. 2 BGB), wo genau eine Wohnung in der Spanne liegt:
1. Bad / WC
Zweites WC, Fußbodenheizung im Bad, hochwertige Ausstattung → aufwertend; fehlende Ausstattung → abwertend.
2. Küche
Moderne Einbauküche, Ceranfeld/Induktion → aufwertend.
3. Wohnung
Balkon/Terrasse, Fußboden, Grundriss, Deckenhöhe.
4. Gebäude
Aufzug, Barrierefreiheit, energetischer Zustand, Fahrradräume, Zustand des Treppenhauses.
5. Wohnumfeld
Lärm, begrünte Innenhöfe, Stellplätze, Aufenthaltsqualität.
Modernisierung
Energetische Sanierung und Modernisierung wirken als Zuschlag innerhalb der Spanne — das Baujahr allein genügt nicht.
So berechnen Sie Ihre ortsübliche Vergleichsmiete (Schritt für Schritt)
- 1
Wohnlage bestimmen. Prüfen Sie im Straßen- und Wohnlagenverzeichnis der Stadt Freudental, in welcher Wohnlage Ihre Adresse liegt.
- 2
Baualtersklasse & Größe zuordnen. Bestimmen Sie Bezugsfertigkeit (z. B. „1990“) und Wohnfläche (z. B. 70 m²).
- 3
Vergleichswerte heranziehen. Ohne amtlichen Mietspiegel dienen Vergleichswohnungen oder ein Sachverständigengutachten (§ 558a BGB) als Grundlage.
- 4
Merkmale bewerten. Gehen Sie die fünf Merkmalgruppen durch und zählen Sie auf- und abwertende Merkmale.
- 5
Innerhalb der Spanne einordnen. Überwiegen aufwertende Merkmale, rückt der Wert zur oberen Spanne; überwiegen abwertende, zur unteren. Halten sie sich die Waage, gilt der Mittelwert.
- 6
Gesamtmiete berechnen. Wohnfläche × €/m² = ortsübliche Nettokaltmiete pro Monat.
Mieten im Umland von Freudental
Freudental liegt mit einer durchschnittlichen Nettokaltmiete von 11,13 €/m² im mittleren Bereich der regionalen Mietpreisskala. Die Nachbarstädte zeigen eine Spannbreite von 10,55 €/m² in Besigheim bis zu 12,92 €/m² in Ludwigsburg, wobei Freudental etwa 13,2% günstiger als der teuerste und 5,5% teurer als der preiswerteste Standort ist.
Im direkten Vergleich positioniert sich Freudental knapp unterhalb des arithmetischen Mittelwerts der Nachbarstädte von etwa 11,45 €/m². Während Ludwigsburg, Kornwestheim und Bietigheim-Bissingen mit Werten über 11,79 €/m² das obere Preissegment bilden, befinden sich Besigheim, Bönnigheim und Kirchheim am Neckar mit Mieten um die 10,96 €/m² am unteren Ende der Preisskala.
| Name | Ø Miete/m² | Veränderung |
|---|---|---|
| Erligheim | 10,96 € | +2,9% |
| Löchgau | 11,48 € | +3,5% |
| Sachsenheim | 11,88 € | +3,3% |
| Bönnigheim | 10,96 € | +3,4% |
| Cleebronn | 11,07 € | +3,9% |
| Sersheim | 11,42 € | +3,4% |
| Walheim | 11,43 € | +3,5% |
| Güglingen | 10,55 € | +2,8% |
| Besigheim | 11,79 € | +3,6% |
| Bietigheim-Bissingen | 12,92 € | +2,8% |
Immobilienpreise in Freudental
Neben Mietpreisen sind auch die Kaufpreise für Immobilien in Freudental relevant. Für weitere Informationen lesen Sie gerne die Artikel zum Bodenrichtwert in Freudental sowie zur Entwicklung der aktuellen Quadratmeterpreise zum Mieten und Kaufen in Freudental.
Häufige Fragen zu den Mietpreisen in Freudental 2026
Die durchschnittliche Angebotsmiete (Nettokaltmiete aus Inseraten) in Freudental liegt aktuell bei 11,13 €/m². Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Miete um 3,2%.
Die Angebotsmieten in Freudental haben sich im Vergleich zum Vorjahr um 3,2% verändert. Die detaillierte historische Entwicklung finden Sie im Diagramm weiter oben.
Nein. Freudental ist derzeit nicht als Gebiet mit angespanntem Wohnungsmarkt ausgewiesen – bei Neuvermietung gilt keine Mietpreisbremse.
Im bestehenden Mietverhältnis darf die Miete innerhalb von drei Jahren um höchstens 20 % steigen – und nur bis zur ortsüblichen Vergleichsmiete.
Quellen & Stand der Daten
- Angebotsmieten: laufende Inseratsauswertung, Stand Q1 2026 — Marktdaten, nicht amtlich.
- Rechtsstatus: BBSR-Übersicht zu Mietpreisbremse und Kappungsgrenze — bbsr.bund.de
- Gesetzliche Grundlagen: § 558, § 558a, § 558c, § 558d BGB sowie die Mietspiegelverordnung (MsV) — gesetze-im-internet.de
Hinweis: Diese Seite dient der Information und ersetzt keine Rechtsberatung. Verbindliche Auskünfte zu Mieterhöhung, Mietpreisbremse und ortsüblicher Vergleichsmiete erteilen der amtliche Mietspiegel, Mieter- bzw. Vermietervereine oder eine Fachanwältin/ein Fachanwalt für Mietrecht.