Mietspiegel Schemmerhofen 2026 — Mietpreise, Rechtslage & amtlicher Mietspiegel
Was kostet Wohnen in Schemmerhofen aktuell? Die durchschnittliche Angebotsmiete (Nettokaltmiete) liegt 2026 bei 9,74 €/m². Diese Seite zeigt die Angebotsmieten aus dem Markt nach Wohnlage, Baujahr und Größe sowie den rechtlichen Rahmen (Mietpreisbremse & Kappungsgrenze).
Marktmiete, Mietspiegel und Recht — drei verschiedene Dinge
Die Angebotsmiete ist der Preis, der in Wohnungsinseraten für neu angebotene Wohnungen verlangt wird — in Schemmerhofen liegt sie 2026 im Schnitt bei 9,74 €/m² (Nettokaltmiete, Inseratsauswertung). Davon zu unterscheiden ist die ortsübliche Vergleichsmiete: die Miete, die für vergleichbare Wohnungen in laufenden Mietverhältnissen üblicherweise gezahlt wird. Für Mieterhöhungen im bestehenden Mietverhältnis ist rechtlich die ortsübliche Vergleichsmiete maßgeblich, nicht der Inseratspreis.
Angebotsmiete
Der in Inseraten geforderte Preis für neu angebotene Wohnungen — echte Marktdaten aus der Inseratsauswertung, aufgeschlüsselt nach Wohnlage, Baujahr, Größe und Stadtteil.
Ortsübliche Vergleichsmiete
Die Miete, die für vergleichbare Wohnungen in laufenden Mietverhältnissen üblicherweise gezahlt wird — die rechtlich maßgebliche Größe für Mieterhöhungen.
Mietpreisentwicklung in Schemmerhofen
In Schemmerhofen liegt die durchschnittliche Angebotsmiete aus Inseraten aktuell bei 9,74 €/m². Im Vergleich zum Vorjahr zeigt sich ein Anstieg um 2,6 %, was auf eine moderate Aufwärtsentwicklung am lokalen Mietmarkt hinweist.
Die Wohnlage beeinflusst das Mietpreisniveau deutlich: Während Wohnungen in einfacher Lage mit 8,21 €/m² angeboten werden, liegen die Mieten in mittleren Lagen bei 10,00 €/m². In guten Wohnlagen erreichen die Angebotsmieten 12,57 €/m², was einer Differenz von über 50 % gegenüber einfachen Lagen entspricht.
Das Baujahr der Immobilie wirkt sich ebenfalls merklich auf die Mietpreise aus. Ältere Objekte bis Baujahr 1949 werden durchschnittlich für 8,86 €/m² inseriert, während Neubauten ab 2021 Angebotsmieten von 12,80 €/m² erzielen. Die Marktdaten zeigen dabei einen kontinuierlichen Anstieg der Mieten mit zunehmendem Modernisierungsgrad und jüngerem Baujahr der Wohnungen.
Marktmieten in Schemmerhofen nach Wohnlage
| Nettokaltmiete /m² | 2022 | 2023 | 2024 | 2025 | 2026 |
|---|---|---|---|---|---|
| Einfach | 7,01 € | 7,37 € | 7,67 € | 7,99 € | 8,21 € |
| Mittel | 8,54 € | 8,98 € | 9,34 € | 9,74 € | 10,00 € |
| Gut | 10,73 € | 11,28 € | 11,73 € | 12,23 € | 12,57 € |
Mietpreise in Schemmerhofen nach Baujahr
| Nettokaltmiete /m² | 2022 | 2023 | 2024 | 2025 | 2026 |
|---|---|---|---|---|---|
| bis 1949 | 7,56 € | 7,95 € | 8,27 € | 8,62 € | 8,86 € |
| 1950 - 1979 | 7,75 € | 8,15 € | 8,47 € | 8,84 € | 9,08 € |
| 1980 - 1999 | 8,28 € | 8,71 € | 9,05 € | 9,44 € | 9,70 € |
| 2000 - 2015 | 9,54 € | 10,03 € | 10,43 € | 10,87 € | 11,17 € |
| 2016 - 2020 | 9,92 € | 10,43 € | 10,84 € | 11,31 € | 11,62 € |
| ab 2021 | 10,93 € | 11,49 € | 11,95 € | 12,46 € | 12,80 € |
Durchschnittliche Miete nach Wohnungsgröße
| Nettokaltmiete /m² | 2022 | 2023 | 2024 | 2025 | 2026 |
|---|---|---|---|---|---|
| Bis 45 m² | 9,28 € | 9,75 € | 10,14 € | 10,58 € | 10,86 € |
| 45 - 100 m² | 8,32 € | 8,75 € | 9,10 € | 9,49 € | 9,75 € |
| Über 100 m² | 7,43 € | 7,81 € | 8,12 € | 8,47 € | 8,70 € |
| Einfamilienhaus | 10,14 € | 10,66 € | 11,08 € | 11,56 € | 11,87 € |
Wohnungsmieten in Schemmerhofen
Nach Zimmeranzahl
| Nettokaltmiete /m² | 2022 | 2023 | 2024 | 2025 | 2026 |
|---|---|---|---|---|---|
| 1 Zimmer | 9,65 € | 10,15 € | 10,55 € | 11,00 € | 11,30 € |
| 2 Zimmer | 8,69 € | 9,14 € | 9,50 € | 9,91 € | 10,18 € |
| 3 Zimmer | 8,58 € | 9,02 € | 9,38 € | 9,78 € | 10,05 € |
| 4 Zimmer | 8,10 € | 8,52 € | 8,86 € | 9,24 € | 9,49 € |
| 5+ Zimmer | 7,61 € | 8,00 € | 8,32 € | 8,68 € | 8,91 € |
Nach Etage
| Nettokaltmiete /m² | 2022 | 2023 | 2024 | 2025 | 2026 |
|---|---|---|---|---|---|
| Erdgeschoss | 7,78 € | 8,18 € | 8,51 € | 8,87 € | 9,11 € |
| 1. Stock | 8,45 € | 8,89 € | 9,24 € | 9,64 € | 9,90 € |
| 2. Stock | 8,45 € | 8,89 € | 9,24 € | 9,64 € | 9,90 € |
| 3.+ Stock | 8,27 € | 8,69 € | 9,04 € | 9,43 € | 9,68 € |
Mietpreise für Häuser in Schemmerhofen
Nach Haustyp
| Nettokaltmiete /m² | 2022 | 2023 | 2024 | 2025 | 2026 |
|---|---|---|---|---|---|
| Einfamilienhaus | 9,38 € | 9,86 € | 10,25 € | 10,69 € | 10,98 € |
| Doppelhaushälfte | 8,42 € | 8,86 € | 9,21 € | 9,60 € | 9,86 € |
| Reihenhaus | 7,72 € | 8,12 € | 8,45 € | 8,81 € | 9,05 € |
| Mehrfamilienhaus | 6,95 € | 7,30 € | 7,59 € | 7,92 € | 8,13 € |
Nach Zimmeranzahl
| Nettokaltmiete /m² | 2022 | 2023 | 2024 | 2025 | 2026 |
|---|---|---|---|---|---|
| 3 Zimmer | 7,38 € | 7,75 € | 8,06 € | 8,41 € | 8,64 € |
| 4 Zimmer | 8,25 € | 8,67 € | 9,02 € | 9,40 € | 9,66 € |
| 5 Zimmer | 8,72 € | 9,17 € | 9,54 € | 9,94 € | 10,22 € |
| 6+ Zimmer | 9,18 € | 9,65 € | 10,04 € | 10,46 € | 10,75 € |
Mietpreisbremse & Kappungsgrenze in Schemmerhofen
Mietpreisbremse (Neuvermietung)
Schemmerhofen ist derzeit nicht als Gebiet mit angespanntem Wohnungsmarkt ausgewiesen — bei Neuvermietung ist die Miethöhe nicht auf 10 % über der ortsüblichen Vergleichsmiete begrenzt.
Kappungsgrenze (Bestand)
Obergrenze für Mieterhöhungen im laufenden Mietverhältnis. Erhöhungen gehen nie über die ortsübliche Vergleichsmiete hinaus.
Modernisierungsumlage: Nach einer Modernisierung dürfen bis zu 8 % der Kosten jährlich auf die Jahresmiete umgelegt werden — gedeckelt durch gesetzliche Kappungsbeträge.
Ortsübliche Vergleichsmiete in Schemmerhofen
Ob eine Gemeinde einen amtlichen Mietspiegel führt, entscheidet sie selbst — verbindliche Auskunft dazu erteilt die Stadt- bzw. Gemeindeverwaltung von Schemmerhofen. Ein Mietspiegel ist eine Übersicht über die ortsübliche Vergleichsmiete (§ 558c/§ 558d BGB), die von der Gemeinde oder von Interessenvertretungen der Mieter und Vermieter erstellt wird. Liegt kein Mietspiegel vor, kann die ortsübliche Vergleichsmiete über Vergleichswohnungen oder ein Sachverständigengutachten (§ 558a BGB) begründet werden. Die auf dieser Seite gezeigten Werte sind Angebotsmieten aus Inseraten und dienen der Marktorientierung.
So funktioniert der amtliche Mietspiegel: welche Merkmale zählen?
Innerhalb eines Mietspiegel-Tabellenfeldes entscheidet die Bewertung der wohnwertrelevanten Merkmale (§ 558 Abs. 2 BGB), wo genau eine Wohnung in der Spanne liegt:
1. Bad / WC
Zweites WC, Fußbodenheizung im Bad, hochwertige Ausstattung → aufwertend; fehlende Ausstattung → abwertend.
2. Küche
Moderne Einbauküche, Ceranfeld/Induktion → aufwertend.
3. Wohnung
Balkon/Terrasse, Fußboden, Grundriss, Deckenhöhe.
4. Gebäude
Aufzug, Barrierefreiheit, energetischer Zustand, Fahrradräume, Zustand des Treppenhauses.
5. Wohnumfeld
Lärm, begrünte Innenhöfe, Stellplätze, Aufenthaltsqualität.
Modernisierung
Energetische Sanierung und Modernisierung wirken als Zuschlag innerhalb der Spanne — das Baujahr allein genügt nicht.
So berechnen Sie Ihre ortsübliche Vergleichsmiete (Schritt für Schritt)
- 1
Wohnlage bestimmen. Prüfen Sie im Straßen- und Wohnlagenverzeichnis der Stadt Schemmerhofen, in welcher Wohnlage Ihre Adresse liegt.
- 2
Baualtersklasse & Größe zuordnen. Bestimmen Sie Bezugsfertigkeit (z. B. „1990“) und Wohnfläche (z. B. 70 m²).
- 3
Vergleichswerte heranziehen. Ohne amtlichen Mietspiegel dienen Vergleichswohnungen oder ein Sachverständigengutachten (§ 558a BGB) als Grundlage.
- 4
Merkmale bewerten. Gehen Sie die fünf Merkmalgruppen durch und zählen Sie auf- und abwertende Merkmale.
- 5
Innerhalb der Spanne einordnen. Überwiegen aufwertende Merkmale, rückt der Wert zur oberen Spanne; überwiegen abwertende, zur unteren. Halten sie sich die Waage, gilt der Mittelwert.
- 6
Gesamtmiete berechnen. Wohnfläche × €/m² = ortsübliche Nettokaltmiete pro Monat.
Mieten im Umland von Schemmerhofen
Schemmerhofen liegt mit einer durchschnittlichen Nettokaltmiete von 9,74 €/m² im mittleren Bereich der regionalen Mietpreisspanne. Die Mieten in der Gemeinde bewegen sich damit leicht unter dem Durchschnitt der Nachbarstädte, der bei 9,97 €/m² liegt.
Die höchsten Mietpreise in der Region werden mit 11,17 €/m² erreicht, während die günstigsten Mieten bei 9,37 €/m² liegen. Schemmerhofen positioniert sich mit einer Abweichung von etwa 2,3 % unter dem regionalen Durchschnitt als moderat bepreistes Wohngebiet zwischen den teureren und den günstigeren Nachbargemeinden.
| Name | Ø Miete/m² | Veränderung |
|---|---|---|
| Oberstadion | 9,37 € | +3,6% |
| Warthausen | 10,70 € | +3,8% |
| Attenweiler | 9,57 € | +4,0% |
| Laupheim | 10,44 € | +3,5% |
| Maselheim | 10,03 € | +2,9% |
| Mietingen | 9,58 € | +4,0% |
| Rottenacker | 9,67 € | +3,3% |
| Biberach an der Riß | 11,17 € | +2,8% |
| Griesingen | 9,54 € | +3,1% |
| Ehingen (Donau) | 9,89 € | +3,2% |
Immobilienpreise in Schemmerhofen
Neben Mietpreisen sind auch die Kaufpreise für Immobilien in Schemmerhofen relevant. Für weitere Informationen lesen Sie gerne die Artikel zum Bodenrichtwert in Schemmerhofen sowie zur Entwicklung der aktuellen Quadratmeterpreise zum Mieten und Kaufen in Schemmerhofen.
Häufige Fragen zu den Mietpreisen in Schemmerhofen 2026
Die durchschnittliche Angebotsmiete (Nettokaltmiete aus Inseraten) in Schemmerhofen liegt aktuell bei 9,74 €/m². Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Miete um 2,6%.
Die Angebotsmieten in Schemmerhofen haben sich im Vergleich zum Vorjahr um 2,6% verändert. Die detaillierte historische Entwicklung finden Sie im Diagramm weiter oben.
Nein. Schemmerhofen ist derzeit nicht als Gebiet mit angespanntem Wohnungsmarkt ausgewiesen – bei Neuvermietung gilt keine Mietpreisbremse.
Im bestehenden Mietverhältnis darf die Miete innerhalb von drei Jahren um höchstens 20 % steigen – und nur bis zur ortsüblichen Vergleichsmiete.
Quellen & Stand der Daten
- Angebotsmieten: laufende Inseratsauswertung, Stand Q1 2026 — Marktdaten, nicht amtlich.
- Rechtsstatus: BBSR-Übersicht zu Mietpreisbremse und Kappungsgrenze — bbsr.bund.de
- Gesetzliche Grundlagen: § 558, § 558a, § 558c, § 558d BGB sowie die Mietspiegelverordnung (MsV) — gesetze-im-internet.de
Hinweis: Diese Seite dient der Information und ersetzt keine Rechtsberatung. Verbindliche Auskünfte zu Mieterhöhung, Mietpreisbremse und ortsüblicher Vergleichsmiete erteilen der amtliche Mietspiegel, Mieter- bzw. Vermietervereine oder eine Fachanwältin/ein Fachanwalt für Mietrecht.