Mietspiegel Heimsheim 2026 — Mietpreise, Rechtslage & amtlicher Mietspiegel
Was kostet Wohnen in Heimsheim aktuell? Die durchschnittliche Angebotsmiete (Nettokaltmiete) liegt 2026 bei 12,01 €/m². Diese Seite zeigt die Angebotsmieten aus dem Markt nach Wohnlage, Baujahr und Größe sowie den rechtlichen Rahmen (Mietpreisbremse & Kappungsgrenze).
Marktmiete, Mietspiegel und Recht — drei verschiedene Dinge
Die Angebotsmiete ist der Preis, der in Wohnungsinseraten für neu angebotene Wohnungen verlangt wird — in Heimsheim liegt sie 2026 im Schnitt bei 12,01 €/m² (Nettokaltmiete, Inseratsauswertung). Davon zu unterscheiden ist die ortsübliche Vergleichsmiete: die Miete, die für vergleichbare Wohnungen in laufenden Mietverhältnissen üblicherweise gezahlt wird. Für Mieterhöhungen im bestehenden Mietverhältnis ist rechtlich die ortsübliche Vergleichsmiete maßgeblich, nicht der Inseratspreis.
Angebotsmiete
Der in Inseraten geforderte Preis für neu angebotene Wohnungen — echte Marktdaten aus der Inseratsauswertung, aufgeschlüsselt nach Wohnlage, Baujahr, Größe und Stadtteil.
Ortsübliche Vergleichsmiete
Die Miete, die für vergleichbare Wohnungen in laufenden Mietverhältnissen üblicherweise gezahlt wird — die rechtlich maßgebliche Größe für Mieterhöhungen.
Mietpreisentwicklung in Heimsheim
In Heimsheim liegt die durchschnittliche Angebotsmiete aus aktuellen Inseraten bei 12,01 €/m². Im Vergleich zum Vorjahr ist ein Anstieg von 3,4 % zu verzeichnen. Diese Marktdaten geben Aufschluss über das aktuelle Preisniveau bei neu ausgeschriebenen Mietwohnungen.
Die Wohnlage hat einen deutlichen Einfluss auf die Mietpreise in Heimsheim. Während Wohnungen in einfacher Lage mit 9,7 €/m² inseriert werden, liegen die Angebotsmieten in mittlerer Lage bei 11,88 €/m². In guten Wohnlagen erreichen die Mieten 14,93 €/m², was einer Differenz von etwa 54 % gegenüber einfachen Lagen entspricht.
Das Baujahr der Immobilie zeigt ebenfalls eine klare Preisstaffelung. Altbauten bis 1949 werden im Durchschnitt für 10,34 €/m² angeboten, während Wohnungen aus den Jahren 1950 bis 1979 bei 11,07 €/m² liegen. Neuere Objekte aus der Zeit 2000 bis 2015 erreichen 13,77 €/m², und die jüngsten Baujahre ab 2021 weisen mit 15,5 €/m² die höchsten Angebotsmieten auf.
Marktmieten in Heimsheim nach Wohnlage
| Nettokaltmiete /m² | 2022 | 2023 | 2024 | 2025 | 2026 |
|---|---|---|---|---|---|
| Einfach | 8,37 € | 8,76 € | 9,11 € | 9,45 € | 9,70 € |
| Mittel | 10,26 € | 10,73 € | 11,16 € | 11,57 € | 11,88 € |
| Gut | 12,89 € | 13,48 € | 14,03 € | 14,55 € | 14,93 € |
Mietpreise in Heimsheim nach Baujahr
| Nettokaltmiete /m² | 2022 | 2023 | 2024 | 2025 | 2026 |
|---|---|---|---|---|---|
| bis 1949 | 8,93 € | 9,34 € | 9,71 € | 10,07 € | 10,34 € |
| 1950 - 1979 | 9,56 € | 10,00 € | 10,40 € | 10,79 € | 11,07 € |
| 1980 - 1999 | 10,55 € | 11,04 € | 11,49 € | 11,91 € | 12,22 € |
| 2000 - 2015 | 11,88 € | 12,43 € | 12,93 € | 13,41 € | 13,77 € |
| 2016 - 2020 | 12,89 € | 13,48 € | 14,03 € | 14,55 € | 14,93 € |
| ab 2021 | 13,38 € | 13,99 € | 14,56 € | 15,10 € | 15,50 € |
Durchschnittliche Miete nach Wohnungsgröße
| Nettokaltmiete /m² | 2022 | 2023 | 2024 | 2025 | 2026 |
|---|---|---|---|---|---|
| Bis 45 m² | 11,92 € | 12,46 € | 12,97 € | 13,45 € | 13,80 € |
| 45 - 100 m² | 10,15 € | 10,62 € | 11,05 € | 11,46 € | 11,76 € |
| Über 100 m² | 9,60 € | 10,04 € | 10,44 € | 10,83 € | 11,12 € |
| Einfamilienhaus | 12,29 € | 12,86 € | 13,38 € | 13,87 € | 14,24 € |
Wohnungsmieten in Heimsheim
Nach Zimmeranzahl
| Nettokaltmiete /m² | 2022 | 2023 | 2024 | 2025 | 2026 |
|---|---|---|---|---|---|
| 1 Zimmer | 11,95 € | 12,50 € | 13,00 € | 13,48 € | 13,84 € |
| 2 Zimmer | 10,96 € | 11,47 € | 11,93 € | 12,37 € | 12,70 € |
| 3 Zimmer | 10,51 € | 11,00 € | 11,44 € | 11,87 € | 12,18 € |
| 4 Zimmer | 9,93 € | 10,38 € | 10,80 € | 11,20 € | 11,50 € |
| 5+ Zimmer | 9,26 € | 9,69 € | 10,08 € | 10,45 € | 10,73 € |
Nach Etage
| Nettokaltmiete /m² | 2022 | 2023 | 2024 | 2025 | 2026 |
|---|---|---|---|---|---|
| Erdgeschoss | 9,76 € | 10,21 € | 10,62 € | 11,01 € | 11,30 € |
| 1. Stock | 10,76 € | 11,26 € | 11,71 € | 12,14 € | 12,46 € |
| 2. Stock | 10,47 € | 10,95 € | 11,40 € | 11,82 € | 12,13 € |
| 3.+ Stock | 10,42 € | 10,90 € | 11,34 € | 11,76 € | 12,07 € |
Mietpreise für Häuser in Heimsheim
Nach Haustyp
| Nettokaltmiete /m² | 2022 | 2023 | 2024 | 2025 | 2026 |
|---|---|---|---|---|---|
| Einfamilienhaus | 12,17 € | 12,73 € | 13,25 € | 13,74 € | 14,10 € |
| Doppelhaushälfte | 10,42 € | 10,90 € | 11,34 € | 11,76 € | 12,07 € |
| Reihenhaus | 9,42 € | 9,86 € | 10,25 € | 10,63 € | 10,92 € |
| Mehrfamilienhaus | 8,95 € | 9,36 € | 9,73 € | 10,10 € | 10,36 € |
Nach Zimmeranzahl
| Nettokaltmiete /m² | 2022 | 2023 | 2024 | 2025 | 2026 |
|---|---|---|---|---|---|
| 3 Zimmer | 9,25 € | 9,68 € | 10,07 € | 10,44 € | 10,71 € |
| 4 Zimmer | 10,34 € | 10,81 € | 11,25 € | 11,67 € | 11,97 € |
| 5 Zimmer | 10,91 € | 11,41 € | 11,87 € | 12,31 € | 12,64 € |
| 6+ Zimmer | 11,50 € | 12,03 € | 12,52 € | 12,98 € | 13,32 € |
Mietpreisbremse & Kappungsgrenze in Heimsheim
Mietpreisbremse (Neuvermietung)
Heimsheim ist derzeit nicht als Gebiet mit angespanntem Wohnungsmarkt ausgewiesen — bei Neuvermietung ist die Miethöhe nicht auf 10 % über der ortsüblichen Vergleichsmiete begrenzt.
Kappungsgrenze (Bestand)
Obergrenze für Mieterhöhungen im laufenden Mietverhältnis. Erhöhungen gehen nie über die ortsübliche Vergleichsmiete hinaus.
Modernisierungsumlage: Nach einer Modernisierung dürfen bis zu 8 % der Kosten jährlich auf die Jahresmiete umgelegt werden — gedeckelt durch gesetzliche Kappungsbeträge.
Ortsübliche Vergleichsmiete in Heimsheim
Ob eine Gemeinde einen amtlichen Mietspiegel führt, entscheidet sie selbst — verbindliche Auskunft dazu erteilt die Stadt- bzw. Gemeindeverwaltung von Heimsheim. Ein Mietspiegel ist eine Übersicht über die ortsübliche Vergleichsmiete (§ 558c/§ 558d BGB), die von der Gemeinde oder von Interessenvertretungen der Mieter und Vermieter erstellt wird. Liegt kein Mietspiegel vor, kann die ortsübliche Vergleichsmiete über Vergleichswohnungen oder ein Sachverständigengutachten (§ 558a BGB) begründet werden. Die auf dieser Seite gezeigten Werte sind Angebotsmieten aus Inseraten und dienen der Marktorientierung.
So funktioniert der amtliche Mietspiegel: welche Merkmale zählen?
Innerhalb eines Mietspiegel-Tabellenfeldes entscheidet die Bewertung der wohnwertrelevanten Merkmale (§ 558 Abs. 2 BGB), wo genau eine Wohnung in der Spanne liegt:
1. Bad / WC
Zweites WC, Fußbodenheizung im Bad, hochwertige Ausstattung → aufwertend; fehlende Ausstattung → abwertend.
2. Küche
Moderne Einbauküche, Ceranfeld/Induktion → aufwertend.
3. Wohnung
Balkon/Terrasse, Fußboden, Grundriss, Deckenhöhe.
4. Gebäude
Aufzug, Barrierefreiheit, energetischer Zustand, Fahrradräume, Zustand des Treppenhauses.
5. Wohnumfeld
Lärm, begrünte Innenhöfe, Stellplätze, Aufenthaltsqualität.
Modernisierung
Energetische Sanierung und Modernisierung wirken als Zuschlag innerhalb der Spanne — das Baujahr allein genügt nicht.
So berechnen Sie Ihre ortsübliche Vergleichsmiete (Schritt für Schritt)
- 1
Wohnlage bestimmen. Prüfen Sie im Straßen- und Wohnlagenverzeichnis der Stadt Heimsheim, in welcher Wohnlage Ihre Adresse liegt.
- 2
Baualtersklasse & Größe zuordnen. Bestimmen Sie Bezugsfertigkeit (z. B. „1990“) und Wohnfläche (z. B. 70 m²).
- 3
Vergleichswerte heranziehen. Ohne amtlichen Mietspiegel dienen Vergleichswohnungen oder ein Sachverständigengutachten (§ 558a BGB) als Grundlage.
- 4
Merkmale bewerten. Gehen Sie die fünf Merkmalgruppen durch und zählen Sie auf- und abwertende Merkmale.
- 5
Innerhalb der Spanne einordnen. Überwiegen aufwertende Merkmale, rückt der Wert zur oberen Spanne; überwiegen abwertende, zur unteren. Halten sie sich die Waage, gilt der Mittelwert.
- 6
Gesamtmiete berechnen. Wohnfläche × €/m² = ortsübliche Nettokaltmiete pro Monat.
Mieten im Umland von Heimsheim
Heimsheim liegt mit einer durchschnittlichen Nettokaltmiete von 12,01 €/m² im oberen Bereich des regionalen Vergleichs. Lediglich zwei Nachbarstädte weisen höhere Mieten auf: Die Spitzenposition hält eine Nachbarstadt mit 13,16 €/m², gefolgt von einer weiteren mit 13,06 €/m².
Die günstigsten Mietpreise in der Region finden sich mit 10,10 €/m², 10,56 €/m² und 10,94 €/m² bei drei Nachbarstädten, die damit deutlich unter dem Heimsheimer Niveau liegen. Der Preisunterschied zwischen der teuersten und günstigsten Nachbarstadt beträgt 3,06 €/m², was einer Spanne von rund 30,3 % entspricht.
| Name | Ø Miete/m² | Veränderung |
|---|---|---|
| Friolzheim | 11,61 € | +3,9% |
| Tiefenbronn | 10,94 € | +3,6% |
| Mönsheim | 11,12 € | +4,1% |
| Rutesheim | 13,16 € | +4,2% |
| Weissach | 12,48 € | +3,2% |
| Wimsheim | 11,11 € | +3,5% |
| Weil der Stadt | 12,14 € | +4,3% |
| Wurmberg | 10,56 € | +3,1% |
| Renningen | 13,06 € | +4,7% |
| Neuhausen (Enzkreis) | 10,10 € | +3,7% |
Immobilienpreise in Heimsheim
Neben Mietpreisen sind auch die Kaufpreise für Immobilien in Heimsheim relevant. Für weitere Informationen lesen Sie gerne die Artikel zum Bodenrichtwert in Heimsheim sowie zur Entwicklung der aktuellen Quadratmeterpreise zum Mieten und Kaufen in Heimsheim.
Häufige Fragen zu den Mietpreisen in Heimsheim 2026
Die durchschnittliche Angebotsmiete (Nettokaltmiete aus Inseraten) in Heimsheim liegt aktuell bei 12,01 €/m². Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Miete um 3,4%.
Die Angebotsmieten in Heimsheim haben sich im Vergleich zum Vorjahr um 3,4% verändert. Die detaillierte historische Entwicklung finden Sie im Diagramm weiter oben.
Nein. Heimsheim ist derzeit nicht als Gebiet mit angespanntem Wohnungsmarkt ausgewiesen – bei Neuvermietung gilt keine Mietpreisbremse.
Im bestehenden Mietverhältnis darf die Miete innerhalb von drei Jahren um höchstens 20 % steigen – und nur bis zur ortsüblichen Vergleichsmiete.
Quellen & Stand der Daten
- Angebotsmieten: laufende Inseratsauswertung, Stand Q1 2026 — Marktdaten, nicht amtlich.
- Rechtsstatus: BBSR-Übersicht zu Mietpreisbremse und Kappungsgrenze — bbsr.bund.de
- Gesetzliche Grundlagen: § 558, § 558a, § 558c, § 558d BGB sowie die Mietspiegelverordnung (MsV) — gesetze-im-internet.de
Hinweis: Diese Seite dient der Information und ersetzt keine Rechtsberatung. Verbindliche Auskünfte zu Mieterhöhung, Mietpreisbremse und ortsüblicher Vergleichsmiete erteilen der amtliche Mietspiegel, Mieter- bzw. Vermietervereine oder eine Fachanwältin/ein Fachanwalt für Mietrecht.